BAFA Förderprogramm für erneuerbare Energien

Seit dem 01.01.2020 gibt es neue Fördermittel für erneuerbare Energien insbesondere im Bereich der Biomasse und Solarthermie.
Das BAFA ist vom pauschalen Förderbetrag abgegangen und zahlt nun eine Förderung von bis zu 45% auf Anlagen und Nebenkosten, was eine enorme Erhöhung der Fördermittel mit sich bringt.

Ganz wichtig ist es das Sie den Antrag beim BAFA stellen bevor Sie einen Kauf tätigen oder dem Handwerker einen Auftrag erteilen. Erst nach Eingang des Förderantrags beim BAFA (hier gilt das Eingangsdatum des Antrages beim BAFA) dürfen Sie den Kaufabschluss tätigen, bzw. die Ware kaufen oder bestellen. 
Tipp: Sammeln Sie alle Angebote vor Antragstellung, damit auch wirklich alle förderfähigen kosten beachtet werden können.

Gebäudebestand ist gegeben wenn im Gebäude seit mehr als 2 Jahren ein Heizsystem vorhanden ist.
 

Sie möchten unseren kostenfreien Fördermittel Service nutzen, so einfach geht’s.

  1. Unverbindliches Angebot bei uns anfordern.
  2. Genehmigung für den Einbau vom Schornsteinfeger holen.
  3. Unseren Fragebogen hier oder als PDF ausfüllen.
  4. Wir stellen die Anträge beim BAFA. Sie erhalten die Bestätigung.
  5. Nach der Bestätigung vom BAFA dürfen Sie mit Ihrem Projekt beginnen.
  6. Installation und Inbetriebnahme der Anlage.
  7. Hydraulischer Abgleich – Wir haben die einfache Lösung.
  8. Ausstellen der Fachunterlagen nach Inbetriebnahme durch uns.
  9. Anlage vom Schornsteinfeger Abnehmen lassen.
  10. Alle Unterlagen an uns senden. (Rechnungen, Schornsteinfegerabnahme, BAFA Unterlagen)
  11. Wir reichen Ihren Verwendungsnachweis beim BAFA ein.
  12. Nach ca. 4 bis 12 Wochen bekommen Sie Ihre Fördermittel.


Was sind förderfähige Kosten?
Folgende tatsächlich entstandene Kosten können für die Förderung angesetzt werden:
  • Anschaffungskosten für die neue Heizung
  • Kosten der Installation, Einstellung und Inbetriebnahme der neuen Heizung
 
Folgende notwendige Maßnahmen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Installation und Inbetriebnahme der neuen Heizung:
  • Deinstallation und Entsorgung der Altanlage inkl. ggf. Tanks
  • Optimierung des Heizungsverteilsystems (Anschaffung und Installation von Flächenheizkörpern, Verrohrung, Hydraulischer Abgleich, Einstellen der Heizkurve etc.)
  • notwendige Wanddurchbrüche
  • Erdbohrungen zur Erschließung der Wärmequelle bei Wärmepumpen
  • Schornsteinsanierung
  • Anschaffung und Installation von Speichern bzw. Pufferspeichern
  • Kosten für die Errichtung eines Staubabscheiders oder einer Einrichtung zur Brennwertnutzung bei Biomasseanlagen
  • Ausgaben für die Einbindung von Experten für die Fachplanung und Baubegleitung des Einbaus der geförderten Anlage
 
Die förderfähigen Kosten, die anerkannt werden können, sind begrenzt:
  • bei Gebäuden, die überwiegend dem Wohnen dienen (Wohngebäude), können max. 50.000 Euro pro Wohneinheit anerkannt werden,
  • bei Gebäuden, die nicht überwiegend dem Wohnen dienen (Nichtwohngebäude), können max. 3,5 Mio. Euro pro Gebäude anerkannt werden.
  • Werden Unternehmen nach der AGVO gefördert, sind nur die Mehrkosten der beantragten Maßnahme gegenüber einer technisch und wirtschaftlich realistischen weniger umweltfreundlichen Alternative (Investitionsmehrkosten) förderfähig.
Grundsätzlich können hier die Bruttokosten, d.h. inklusive Umsatzsteuer, angesetzt werden. Allerdings können vorsteuerabzugsberechtigte Antragsteller nur die Nettokosten geltend machen.

 
Hilfreiche Links
 
BAFA